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Palladium

Das Übergangsmetall ist höchst selten und zählt in seiner silberweißen Färbung zu den Platinmetallen. Es ist ein Edelmetall. Außerdem ist Palladium ein hervorragender Katalysator. So verdrängt es bei der Produktion von Katalysatoren für Ottomotoren das deutlich teurere Platin. Das Platinnebenmetall ist deutlich fester als Platin selbst. Es reagiert nicht mit Sauerstoff und behält so auch über Jahre seinen silberweißen Glanz. 

Vorkommen und Gewinnung des Palladiums

In erster Linie kommt das Platinmetall in metallischer Form oder in Legierungen in Flusssedimenten als geologische Seife vor. Die Fundstätten im Ural, in Australien sowie Nord- und Südamerika gelten aber weitestgehend als abgebaut. So wird das Übergangsmetall heute fast ausschließlich aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. Als größter Produzent gilt hier Russland, gefolgt von Südafrika sowie Kanada und die USA. Palladium kann auch aus anderen Metallen gelöst und so recycelt werden. Der Anteil des recycelten Wertstoffes aus Fahrzeugkatalysatoren wird in Zukunft mit der Altwagentsorgung steigen.

Palladium im Ehering

Trauringe aus Palladium sind silberweiß. Durch die hohe Abriebfestigkeit kommt es viel seltener zu Kratzern, als bei Ringen aus Weißgold. Schmucksteine lassen sich ohne Probleme einfassen und finden festen Halt. Im ostasiatischen Raum erfreut sich Palladium als Grundstoff für Schmuckwaren hoher Beliebtheit. Solche Eheringe aus Palladium sind leichter als Trauringe aus Platin und sind günstiger im Preis. Palladiumringe stehen in ihrer reinen weißen Farbe für die Reinheit der Ehe. Die hohe Festigkeit spiegelt die Stärke der ehelichen Verbindung wieder.